Sonntag, 27. November 2016

Weihnachtliche Muffins

Uns war jetzt zum Abschluss unserer Plätzchenwoche erneut nach etwas kuchigem Gebäck. Also haben wir kurzerhand einen Muffinteig angerührt, der einen Hauch von Lebkuchengewürz enthält und im Inneren der kleinen Kleckerei verstecken sich noch ein paar Stückchen zweier Äpfel.

Was braucht ihr?

140 g Butter ♦ 140 g brauner Rohrohrzucker ♦ 2 Eier ♦ 1 - 1 1/2 TL Lebkuchengewürz
2 Äpfel ♦ 160 g Dinkelmehl ♦ 1 TL Backpulver ♦ 1 Pckg Vanillezucker


Zubereitung:

Die Butter in einem Topf schmelzen. Den Zucker mit den Eiern schäumig rühren. Das Dinkelmehl mit dem Backpulver und dem Lebkuchengewürz mischen, der Zucker-Ei-Mischung zufügen. Kurz verquirlen. Zum Schluss die geschmolzene Butter unterrühren. 

Die zwei Äpfel schälen und entkernen. Danach in kleine Würfel schneiden. In die Muffinförmchen zuerst einen kleinen Klecks Teig geben, die Äpfel auf ca. 12 Muffinförmchen aufteilen. Den Rest des Teiges verteilen. Die Muffins bei 160 Grad Umluft ca. 20 - 25 Minuten im Ofen backen. Danach aus dem Ofen nehmen und noch im warmen Zustand mit etwas Puderzucker bestäuben. Abkühlen lassen. Fertig!

Hinweise:

Auch hier gilt wieder, herkömmliches Weizenmehl und weißer Zucker funktionieren genauso gut. Die o. g. Zutaten sollten für ca. 12 Muffins reichen. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Samstag, 26. November 2016

Buttermürbchen

Diese leckeren kleinen Kerlchen kann man auch wunderbar außerhalb der Weihnachtszeit backen und vertilgen, aber sie sind auch gerade zum Heiligen Fest sehr lecker, vor allem weil man sie sehr schnell herstellen kann und meist auch alle Zutaten zu hause hat. Mit ihrem leichten Hauch von Vanille duften sie nicht nur frisch aus dem Ofen, sie sind so schnell weg, dass selbst der Weihnachtsmann keine mehr abbekommen wird.
 
Was braucht ihr?

125 g Dinkelmehl ♦ 50 g Puderzucker ♦ 100 g weiche Butter
1/2 Pckg Puddingpulver Bourbonvanille ♦ etwas Puderzucker zum Bestäuben

 
Zubereitung:
 
Zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Dann die weiche Butter zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig halbieren und jeweils mit Hilfe von ganz wenig Mehl zu einer Rolle formen, die ca. 30-35 cm lang ist. Diese Rollen in gleichgroße Stücke schneiden, dabei darauf achten, dass jede Scheibe nicht dicker als 1 cm ist. Die Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 15 Minuten bei 160 Grad Umluft im Ofen backen. Danach aus dem Ofen nehmen und noch im warmen Zustand mit Puderzucker bestäuben. Erkalten lassen. Fertig!
 
Hinweise:
 
Ich habe aus einer Rolle 24 Stück geschnitten. Also sollte der Teig für ca. 40 - 50 Buttermürbchen reichen. Herkömmliches Weizenmehl funktioniert genauso gut. Wer nicht mit Umluft bäckt, sollte die Temperatur auf 180 Grad einstellen.
  
Viel Spaß beim Nachkleckern!

Freitag, 25. November 2016

Schoko-Kipferl

Wir hatten ja bereits festgestellt, dass Weihnachten ohne Schokolade möglich ist, aber doch irgendwie sinnlos erscheint. Oder etwa nicht? Klar für die schlanke Linie ist diese Leckerei nichts, aber mal ehrlich, das ganze Weihnachtsfest ist nichts für diese Linie, die sich so langsam aber sicher zu einer Kurve entwickelt. Egal, manchmal muss es eben Schokolade sein!

Was braucht ihr?

150 g Süßrahmbutter ♦ 160 g Dinkelmehl ♦ 60 g Puderzucker ♦ Prise Salz
50 g gemahl. Mandeln ♦ 10 g Kakao ♦ 1 TL Lebkuchengewürz ♦ etwas Zartbitterschokolade


Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Puderzucker und der Prise Salz schaumig rühren. Dann Mehl, gemahlene Mandeln, Kakao und Lebkuchengewürz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und ca. 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Aus dem gekühlten Teig eine Rolle formen (ca. 2-3 cm) und gleich dicke Scheiben (ca. 1 cm) davon abschneiden. Aus diesen Scheiben nun Kipferl formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bitte mit etwas Abstand, die Kipferl vergrößern sich noch. Bei 160 Grad Umluft ca. 15 Minuten backen. Abkühlen lassen. 

Die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad schmelzen. Einen kleinen Folienbeutel in einer der unteren Ecken so abschneiden, dass ein klitzekleines Loch einsteht. Die geschmolzene Schokolade hineintun und in Linien über die Kipferl ziehen. Die Schokolade fest werden lassen. Fertig!

Hinweise:

Auch hier gilt wieder normale Butter oder Margarine und herkömmliches Weizenmehl funktionieren auch. Der Teig reicht für ca. 40 bis 50 Kipferl, je nach dem wie groß ihr sie formt. Bitte benutzt für das Rezept Kakao, der zum Backen geeignet ist, keinen Instantkakao. Dieser enthält zu viel Zucker und zu wenig richtigen Kakao.

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Donnerstag, 24. November 2016

Mohn-Spitzbuben-Herzen

Tag Nummer 4 der Plätzchenwoche! Weiter geht es heute mit diesen frechen Plätzchen. Diese Spitzbuben sind mit Mohn gebacken und haben ein Herz aus Erdbeer-Himbeergelee.

Was braucht ihr?

250 g Dinkelmehl ♦ 1/2 TL Backpulver ♦ 125 g Zucker ♦ 150 g Butter
1 Pckg Vanillezucker ♦ 125 g Mohn-Fix (Fertigmohn / Mohn-Back)
100 g gemahlene Mandeln ♦ etwas Fruchtgelee


Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver in einer großen Schüssel mischen. Zucker, Vanillezucker und gemahlene Mandeln hinzugeben, gut verrühren. Zum Schluss die Butter und das Mohn-Fix hinzugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Auf einer leicht bemehlten Fläche vorsichtig ausrollen (Teig reißt leicht!). Mit Spitzbubenformen oder anderen Formen Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier versehenes Backblech legen und bei 160 Grad Umluft ca. 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Das Gelee glatt rühren und auf die ganzen Plätzchen streichen und die Oberseiten darauflegen. 

Hinweise:

Das Rezept funktioniert auch wunderbar mit herkömmlichen Weizenmehl. Der Teig reicht für ca. 3 Backbleche voll mit Plätzchen. Jede Art von Fruchtgelee kann genommen werden, ganz nach eurem Geschmack. Oder wer es lieber ohne fruchtige Füllung mag, der sticht ganz normale Plätzchenformen aus und verziert dann nach Belieben. Wer nicht mit Umluft bäckt, der sollte die Temperatur des Backofens auf ca. 180 Grad einstellen.

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Mittwoch, 23. November 2016

Schoko-Zimt-Stückchen

Wir sind leider nicht so die Stollenvernichter, also gibt es außer Plätzchen meist noch etwas anderes, eher kuchiges in der Vorweihnachtszeit und am 1. / 2. Weihnachtsfeiertag. Schokolade und Zimt müssen zur besinnlichen Zeit einfach sein, oder wie seht ihr das?

Was braucht ihr?

Auflaufform / Backblech klein ca. 24x20 cm ♦ 100 g Süßrahmbutter
100g brauner Rohrohrzucker ♦ 3 Eier ♦ 1 Prise Salz ♦ 100 g Dinkelmehl
100 g Zartbitterschokolade (mind. 50 %) ♦ 1 TL gemahlenen Zimt


Zubereitung:

Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken und in einem Gefäß über einem warmen Wasserbad schmelzen. Das Mehl sieben. Butter, Zucker, Eier und das Salz schäumig rühren. Nicht zu kurz, die Masse sollte sichtbar etwas mehr werden. Den Zimt unterrühren. Nun abwechselnd das Mehl und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Den fertigen Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form geben und vorsichtig glatt streichen. Den Teig bei 160 Grad Umluft ca. 15 Minuten im Ofen backen. Danach den Schokoladenkuchen erkalten lassen und nach Belieben verzieren oder nur mit Puderzucker bestäuben. Nun ca. 4x4 cm große Stücke aus dem Kuchen schneiden.

Hinweise:

Auch bei diesem Rezept gilt, Weizenmehl, Butter oder Margarine und herkömmlicher weißer Zucker funktionieren genauso gut. Die Masse reicht für ca. 30 Stück. Die Schokostücke bitte bis zum Verzehr luftdicht aufbewahren, so bleiben sie länger saftig. Wer nicht mit Umluft bäckt, der sollte die Temperatur des Backofens auf 180 Grad einstellen.

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Dienstag, 22. November 2016

Einfach Plätzchen!

Unter dieser Überschrift verbirgt sich für mich das wohl einfachste aller Plätzchenrezepte. Dies ist besonders dann von Nöten, wenn die lieben kleinen Kleckerliesen darum betteln, doch mal wieder die Ausstechformen benutzen zu dürfen. Also quasi jeden zweiten Tag in der Vorweihnachtszeit. 

Was braucht ihr?

250 g Dinkelmehl ♦ 100 g Butter ♦ 80 g Zucker
1 Pckg Vanillezucker ♦ 1 Ei ♦ 


Zubereitung:

Zucker und Vanillezucker mit der weichen Butter schäumig rühren und das Ei hinzufügen. Das Mehl der Masse beifügen und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Derweil können die kleinen Kleckerliesen schon mal die Ausstechformen parat legen und der Arbeitsplatz kann gemehlt werden. Dann den Teig ausrollen und ausstechen. Die Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 15 Minuten bei 160 Grad Umluft im Ofen backen. Das zweite und eventuell dritte Blech dann bitte nur noch ca. 10 Minuten in den Ofen, je nach dem welchen "Bräunungsgrad" ihr gern hättet. Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach Belieben verzieren oder wie bei uns, lieber gleich alle verspeisen...

Hinweise:

Ich verwende für Backwaren, besonders in der Weihnachtszeit, gern Süßrahmbutter. Jede normale Butter oder Margarine tut es aber auch. Dies gilt auch für Mehl, herkömmliches Weizenmehl funktioniert genauso gut. Wer lieber ohne Umluft bäckt, der sollte die Temperatur auf 180 Grad einstellen. Diese einfachen Plätzchen lassen sich wunderbar verschenken! 

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Montag, 21. November 2016

Toffee-Shortbread

Wir wünschen euch eine tolle neue Woche, ihr lieben Kleckerliesen! Gleichzeitig nutzen wir den heutigen Montag, um mit unserer jährlichen Plätzchenwoche zu starten. Schließlich ist nächsten Sonntag bereits der erste Advent. Da heißt es Weihnachtskleckereien backen.

Beginnen möchten wir mit etwas Shortbread. Da dies allerdings nicht unbedingt unser Lieblingsgepäck ist, bekommt es noch ein sahniges Toffee oben drauf.

Was braucht ihr?

Für das Shortbread:

350 g Dinkelmehl ♦ 180 g Süßrahmbutter ♦ 120 Zucker ♦ 1 Ei
1 Pckg Vanillezucker ♦ 1 Messerspitze Backpulver ♦ 1 Prise Salz

Für das Toffee:

375 g Butter ♦ ca. 6 EL Zuckerrübensirup ♦ ca. 600 ml Sahne


Zubereitung:

Alle Zutaten für das Shortbread miteinander zu einem glatten Teig kneten. Diesen dann in Folie wickeln und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach den Teig ca. 3-5 mm dick ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Dort dann noch einen kleinen Randformen. Den Teig bei 160 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und Abkühlen lassen.

Nun die Butter in einem Topf schmelzen lassen, Sahne und Sirup hinzufügen. Jetzt alles einmal aufkochen lassen und dann die Temperatur soweit herunterdrehen, dass es nur noch leicht köchelt. Bei dieser Wärme dann unter Rühren soweit einkochen, bis die Masse sichtbar dicker und goldbraun ist. Das dauert ca. 20-25 Minuten. Diese Toffeemasse auf den erkalteten Shortbread-Boden streichen und für 2 Stunden an einen kalten Ort (am besten im Kühlschrank) stellen. Danach ist das Toffee fest und das Shortbread sollte nun ca. 20 - 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, um es besser schneiden zu können. In Stücke schneiden und servieren!

Hinweise:

Für das Rezept dürft ihr wie auch bei allen anderen Rezepten herkömmliches Weizenmehl und normale Butter oder Margarine verwenden. Das Toffee ist sehr süß, eventuell kocht man etwas weniger ein und streicht es nur hauchdünn auf das Shortbread. Desweiteren könnt ihr auch, bevor das Toffee in den Kühlschrank wandert, gehackte Mandeln oder Walnusshälften oben auflegen. Oder ihr schmelzt etwas Schokolade und sprenkelt davon etwas über das erkaltete Toffee. Genau genommen könntet ihr das Shortbread auch ganz ohne Toffee machen. Probiert es einfach aus. Nehmt ein kleines Blech und die Hälfte der Zutaten mit einem S-Ei...Wer nicht gern mit Umluft bäckt, der stelle bitte den Backofen auf 180 Grad ein.

Viel Spaß beim Nachkleckern!