Freitag, 2. September 2016

Kürbis-Pesto

Die Kürbiszeit beginnt und im heimischen Garten wachsen derzeit Hokkaido und Butternut. Wachsen? Ha, die explodieren förmlich. Kürbissuppe ist nach wie vor beliebt, aber die hatte ich hier ja schon. Also müssen andere Ideen her. Wie wäre es denn mit einem Pesto, den man sich auch auf ein Stück Baguette streichen kann.

Was braucht ihr?

400 g Hokkaido-Kürbis (in Würfel geschnitten) ♦ eine kleine Knoblauchzehe ♦ 2 Tomaten
3 El Parmesan (frisch gerieben) ♦ Olivenöl ♦ Salz ♦ Pfeffer


Zubereitung

Zunächst viertelt ihr den Hokkaido und entfernt dann das Innere mit den Kernen. Nun schneidet ihr den Kürbis in kleine Stücke oder Würfel und gebt ihn in eine Schüssel. Die Knoblauchzehe schneidet ihr so klein wie möglich oder gebt sie durch eine Knoblauchpresse. Zusammen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischt ihr den Knoblauch ordentlich mit den Kürbiswürfeln. Das Ganze gebt ihr in eine Ofenform oder auf ein Backblech und gart es im Ofen ca. 25 Minuten bei 180 °C Umluft. Da es bei den Backofen große Unterschiede gibt, schaut einfach nach 20 Minuten, ob die Kürbisstücke schon weich sind. Je größer sie geschnitten wurden, um so länger brauchen sie auch. Nach spätestens 30 Minuten sollten sie aber weich sein. In der Zwischenzeit kocht ihr die zwei Tomaten kurz auf, damit ihr sie besser schälen könnt. Wenn ihr diese geschält habt, dann schneidet auch die Tomaten in kleine Stücke. Nun gebt ihr die fertigen Kürbisstücke zusammen mit den Tomaten, dem frisch geriebenen Parmesan und erneut etwas Olivenöl in den Mixer und püriert es gut durch. Wenn nötig noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!!

Hinweise:

Ihr könnt diesem Rezept auch noch Zutaten beimengen, die euch schmecken. Pinienkerne, Macadamianüsse oder Kürbiskerne wären möglich. Das Pesto schmeckt kalt am besten auf Baguette oder Ciabatta, warm genießt ihr es am besten mit Pasta. Solltet ihr keinen frischen Parmesan im Haus haben, tut es sicher auch der fertig geriebene. Wer keinen Knoblauch mag, kann diesen sicher weglassen, ich persönlich finde aber, dass er sehr gut mit dem Hokkaido harmoniert.


Viel Spaß beim Nachkleckern!

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