Montag, 26. September 2016

Apfel-Terrine


Apfelernte! Oder so...naja, den Fruchtstand eines Baumes brauchen wir nicht für unser nächstes süßes Rezept. Zwei große saftige Exemplare reichen da vollkommen aus. Wenn ihr riechen könntet, wie die Terrine duftet...

Was braucht ihr?

Kastenform (25x11 cm) ♦ 150 g Zucker ♦ 90 g Butter ♦ 2 EL Schlagsahne ♦ 2 Eier
130 g Dinkelmehl ♦ 200 ml Milch ♦ 2 große Äpfel ♦ 2 EL brauner Zucker ♦ Salz


Zubereitung

150g Zucker mit etwas Wasser (ca. 1 Esslöffel) auf dem Ofen in einem Topf karamellisieren. Dann nach und nach die Butter in Stückchen hinzufügen und dabei rühren. Die Sahne  und eine Prise Salz ebenfalls zufügen und das ganze kurz (ca. 1 Minute) köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel vierteln, entkernen und schälen. Dann in dünne Scheiben schneiden.

In einer Schüssel die Eier verquirlen. Die Milch und anschließend das Mehl unterrühren. Zum Schluss noch die Karamell-Sahne-Masse zugeben. 

Diese recht flüssige Teigmasse in eine gefettete Kastenform geben. Die Apfelscheiben nacheinander darauflegen und leicht unterdrücken, bevor die nächste Lage Apfelscheiben oben aufgelegt wird. Mit den Apfelscheiben sollte man ca. 4 Lagen legen können. Die letzte Lage noch einmal etwas unter den Teig drücken. 

Nun das Ganze bei 175 °C Umluft ca. 40 Minuten backen. Dann den braunen Zucker darüber streuen und erneut in den Ofen schieben. Bei 150 °C Umluft noch einmal ca. 30 - 35 Minuten backen. Danach abkühlen lassen bevor man die Terrine vorsichtig aus der Form stürzt. Fertig!

Hinweise

Selbstverständlich funktioniert auch dieses Rezept mit herkömmlichen Weizenmehl. Wenn die Terrine erkaltet ist, verputzt man sie am besten gleich so oder man genießt sie mit etwas Vanillesoße.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Freitag, 16. September 2016

Paprika-Tomaten-Risotto mit Pinienkernen und Käse


Wie wäre es denn mal mit einem einfach zu machenden Risotto? Reis ist ja so eine Angelegenheit bei mir, mit der ich gern mal auf Kriegsfuß stehe. Entweder ist er noch hart oder er ist viel zu weich und klebt komplett zusammen. Aber dieses Risotto bekomme selbst ich gekocht, will heißen, es kann nur einfach sein. 

Was braucht ihr?

250 g Reis ♦ 100 ml Weißwein ♦ 1 große Paprika ♦ 1 große Zwiebel 
3 Tomaten ♦ 1 Liter Gemüsebrühe ♦ 160 g Gouda ♦ Pinienkerne (ca. 20g)
etwas Butter ♦ Olivenöl ♦ Salz, Pfeffer


Zubereitung

Die Zwiebeln klein schneiden, in einen größeren Topf geben und mit etwas Olivenöl anbraten.

Dann den Reis dazugeben, verrühren, bis er mit dem Olivenöl bedeckt ist und das Ganze dann mit dem Weißwein ablöschen. Etwas von der Gemüsebrühe hinzufügen. Immer nur soviel, dass der Reis bedeckt ist. Sobald der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, immer wieder Gemüsebrühe nachgeben. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis der Reis gegart ist. Das dauert im Normalfall ca. 20 Minuten, ist aber von der Reissorte abhängig. Einfach zwischendurch probieren.

In der Zwischenzeit die Paprika putzen und in Würfel schneiden. Mit den Tomaten ebenso verfahren.

In einer Pfanne die Pinienkerne kurz mit etwas Olivenöl anbraten und gleich den Paprika dazugeben. Gut anbraten. Zum Schluss kurz die Tomate in der Pfanne mit schwenken.

Den Gouda reiben. Nun die Paprikamischung unter den Reis rühren. Etwas Butter hinzufügen und den geriebenen Käse unterheben. Falls notwendig noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Hinweise

Die Pinienkerne müssen nicht, aber geben dem ganzen noch mal eine nussige Note. Die Gemüsebrühe kann selbst gekocht oder auch Instant sein. Bei letzterem solltet ihr unbedingt darauf achten, dass das Risotto weniger Salz braucht. Beim Reis müsst ihr auf die Garzeit achten. Ihr dürft auch gern den Reis aus dem Reisbeutel nehmen, dann wahrscheinlich mit einigen Minuten kürzerer Garzeit. Statt Gouda wäre auch Emmentaler, Edamer oder gar Parmesan denkbar. Bei letzterem wieder darauf achten, das er aromatischer ist als andere Käsesorten. Solltet ihr keinen Wein im Haus haben, dann könnt ihr den Reis mit etwas Balsamico-Essig ablöschen. 

Die oben angegebenen Zutaten sind ausreichend für ca. 3 - 4 Portionen.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Samstag, 10. September 2016

Hokkaido-Parmesan-Muffins


Schon mal Muffins zum Mittag gegessen? Oder zum Abendbrot? Warm? Herzhaft? Nein? Wie wäre es denn dann mit ein paar leckeren Kürbismuffins? Die man im Übrigen nicht warm essen muss, sondern auch kalt essen kann. Aber kannst du solange warten, bis sie abgekühlt sind? Ich nicht! Und ja, ein Klecks Sour Cream dazu ist auch total lecker!

Was braucht ihr?

Zutaten für 12 Stück

250 g geriebenen Hokkaido-Kürbis ♦ 120 g geriebenen Parmesan (frisch) ♦ 70 ml Olivenöl
250 g Dinkelmehl ♦ 2 Eier ♦ 1/2 Pckg Backpulver ♦ 80 ml Gemüsebrühe
200 g saure Sahne ♦ 1/2 TL Curry ♦ Salz, Pfeffer


Zubereitung

Den Hokkaido teilen und das Innere mit den Kernen entfernen. In größere Stücke schneiden und mit einer Reibe ca. 250 g Hokkaido fein raspeln. Die zwei Eier in eine Schüssel schlagen und mit dem Olivenöl kurz mit einem Schneebesen verrühren. Die abgekühlte Gemüsebrühe und die saure Sahne dazu geben und alles gut verrühren. In einer weiteren Schüssel das Mehl, das Backpulver und das Curry miteinander mischen. Nun den geriebenen Parmesan der Mehlmischung beigeben und gut verrühren. Anschließend mit dem geriebenen Hokkaido ebenso verfahren. Diese Mischung wird dann der Sahnemischung zugefügt und schnell und gut verrührt. Nun noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Masse auf 12 Muffinförmchen verteilen. Im Backofen bei 160 °C Umluft ca. 25 - 30 Minuten backen. Fertig!

Hinweise:

Selbstverständlich könnt ihr hierfür auch gern wieder ganz herkömmliches Weizenmehl verwenden. Denkbar ist auch ein anderer Hartkäse. Sollte dieser aber aromatischer sein, als der Parmesan, dann achtet bitte darauf, dass ihr eventuell weniger salzen und pfeffern müsst. Wer kein Olivenöl, aber anderes Speiseöl wie Sonnenblumenöl oder Rapsöl im Haus hat, kann auch dies gern verwenden. Die Muffins schmecken warm und kalt und mit einem Klecks Sour Cream vielleicht auch jemanden, der nicht so vom Kürbis als Kleckerei überzeugt ist.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Freitag, 2. September 2016

Kürbis-Pesto

Die Kürbiszeit beginnt und im heimischen Garten wachsen derzeit Hokkaido und Butternut. Wachsen? Ha, die explodieren förmlich. Kürbissuppe ist nach wie vor beliebt, aber die hatte ich hier ja schon. Also müssen andere Ideen her. Wie wäre es denn mit einem Pesto, den man sich auch auf ein Stück Baguette streichen kann.

Was braucht ihr?

400 g Hokkaido-Kürbis (in Würfel geschnitten) ♦ eine kleine Knoblauchzehe ♦ 2 Tomaten
3 El Parmesan (frisch gerieben) ♦ Olivenöl ♦ Salz ♦ Pfeffer


Zubereitung

Zunächst viertelt ihr den Hokkaido und entfernt dann das Innere mit den Kernen. Nun schneidet ihr den Kürbis in kleine Stücke oder Würfel und gebt ihn in eine Schüssel. Die Knoblauchzehe schneidet ihr so klein wie möglich oder gebt sie durch eine Knoblauchpresse. Zusammen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischt ihr den Knoblauch ordentlich mit den Kürbiswürfeln. Das Ganze gebt ihr in eine Ofenform oder auf ein Backblech und gart es im Ofen ca. 25 Minuten bei 180 °C Umluft. Da es bei den Backofen große Unterschiede gibt, schaut einfach nach 20 Minuten, ob die Kürbisstücke schon weich sind. Je größer sie geschnitten wurden, um so länger brauchen sie auch. Nach spätestens 30 Minuten sollten sie aber weich sein. In der Zwischenzeit kocht ihr die zwei Tomaten kurz auf, damit ihr sie besser schälen könnt. Wenn ihr diese geschält habt, dann schneidet auch die Tomaten in kleine Stücke. Nun gebt ihr die fertigen Kürbisstücke zusammen mit den Tomaten, dem frisch geriebenen Parmesan und erneut etwas Olivenöl in den Mixer und püriert es gut durch. Wenn nötig noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!!

Hinweise:

Ihr könnt diesem Rezept auch noch Zutaten beimengen, die euch schmecken. Pinienkerne, Macadamianüsse oder Kürbiskerne wären möglich. Das Pesto schmeckt kalt am besten auf Baguette oder Ciabatta, warm genießt ihr es am besten mit Pasta. Solltet ihr keinen frischen Parmesan im Haus haben, tut es sicher auch der fertig geriebene. Wer keinen Knoblauch mag, kann diesen sicher weglassen, ich persönlich finde aber, dass er sehr gut mit dem Hokkaido harmoniert.


Viel Spaß beim Nachkleckern!