Donnerstag, 28. Mai 2015

Optimist

Hallo ihr lieben Kleckerliesen, ich hab mich jetzt entschieden, dass ich künftig unseren Smoothies einen Namen geben werde. Schließlich klingt Erdbeer-Sharon-Mango-Smoothie für mich nicht so berauschend. Aber wenn ich sage, ich nenne meinen heutigen Smoothie einfach mal Optimist, weil ich momentan viel Optimismus brauche, dann macht das doch gleich viel neugieriger, oder?

Was braucht ihr?
  • 1 Sharonfrucht
  • 1/2 Mango
  • ca. 100 g Erdbeeren
  • 50-100 ml Apfelsaft

Zubereitung

Zu erst die Mango und die Sharonfrucht schälen und dann das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, vom grün entfernen und ebenfalls locker klein schneiden. Die Fruchtstücke zusammen mit dem Apfelsaft in den Mixer oder gegebenenfalls auch in eine Rührschüssel und mit dem Pürierstab zu einem Smoothie verarbeiten. Fertig!

Hinweise

Wer es etwas dickflüssiger mag, nimmt am besten nur max. 50 ml Apfelsaft. Da der Apfelsaft eine ziemlich starke Note hat, wäre es auch denkbar, ihn durch Wasser zu ersetzen. Die Zutaten ergeben am Ende ca. 400 ml Smoothie.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Dienstag, 19. Mai 2015

Morgenmuffel

Keine Sorge, ich verrate hier kein Rezept, wie ihr einen Morgenmuffel backt, den habt ihr vielleicht schon zu hause oder seid gar selbst einer. Aber ich möchte euch einen Smoothie vorstellen, der mit seiner säuerlichen Note jeden Morgenmuffel zu diversen Mundmuskelübungen verleiten wird. Sauer macht lustig, oder so...

 
Was braucht ihr?
  • 1 reife Mango
  • 1 reife Banane
  • Saft von 2 kleinen Zitronen

Zubereitung:

Mango und Banane schälen. Das Fruchtfleisch der Mango vom Kern befreien. Mango und Banane klein schneiden. Zitronen auspressen. Alles zusammen in den Standmixer oder in eine Schüssel und mit dem Pürierstab zum Smoothie verarbeiten. Fertig!

Hinweise:

Solltet ihr relativ große Zitronen nehmen, dann presst erst einmal nur 1 und 1/2 Zitrone aus. Wenn euch die säuerliche Note noch zu wenig erscheint, dann kann da ruhig noch der Saft der anderen 1/2 Zitrone mit hinein. Bitte verwendet nur reife Früchte. Die Banane wirkt der Zitrone leicht entgegen. Wenn sie noch nicht richtig reif ist, dann benötigt ihr vielleicht auch nur den Saft einer Zitrone.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Mittwoch, 6. Mai 2015

Erdbeertorte

Wir lieben Erdbeeren! Im Smoothie, mit Milch, einfach pur, im Eis und eben auch im oder auf dem Kuchen. Letztes Wochenende gab es in der Kleckerbissen-Küche etwas zu feiern und die große Kleckerliese hat sich kurzerhand ihren Geburtstagskuchen selbst gebacken. Damit ihr nicht nur von den Bildern gleich etwas Appetit auf diese Erdbeerkleckerei verspürt, findet ihr selbstverständlich wie immer auch das Rezept dazu.

Was braucht ihr?

Für den Boden:
  • 125 g Mehl
  • 120 g Butter
  • 170 g brauner Rohrohrzucker
  • 125 ml Wasser
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 1 Pckg Vanillezucker
  • 1 EL Schmand
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao (z. Backen)
  • 1 Ei
Für den Belag:
  • ca. 500 g Erdbeeren
  • 400 ml Schlagsahne
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 EL Puderzucker
  • 5 TL Sofortgelatine (Pulver)

Zubereitung

Zu erst bereiten wir den Boden zu. Dazu nehmt ihr einen Topf und füllt ihn mit dem Wasser, dem Schmand, dem Vanillezucker und dem Zucker. Mit dem Schneebesen kurz verrühren und auf kleiner Stufe auf dem Herd erhitzen. Dann die Butter in kleinere Würfel schneiden und die Schokolade grob zerbrechen. Diese zwei Dinge nun dem Topf hinzufügen und dabei immer wieder rühren. Wenn sich alles gut mit einander vermischt und aufgelöst hat, den Kakao unterrühren. Den Topf vom Herd nehmen und die flüssige Schokomasse in eine Rührschüssel füllen. Das sollte nun mind. 20 Minuten abkühlen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Wenn die Schokomasse etwas abgekühlt ist, das Ei mit dem Handrührgerät unterschlagen. Dabei dürfen sich gern kleine Blasen an der Oberfläche bilden. Zum Schluss noch die Mehlmischung am besten Löffelweise unterrühren und die immernoch flüssige Masse in eine Springform (ca. 28 cm) füllen. Der Kuchen muss jetzt bei 170 °C Umluft ca. 45 Minuten im Ofen backen. Nach ca. 30 Minuten sollte nachgeschaut werden, ob der Teig nicht zu dunkel wird. Notfalls dann mit Backpapier abdecken. Nach der Zeit mit der Stäbchenprobe schauen, ob der Kuchen durch ist. Der Boden sollte für die nächste Verarbeitung unbedingt komplett ausgekühlt sein. Am besten schon am Vortag backen und in der Tortenbox aufbewahren. 

Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und vorsichtig das Vanillemark herausschaben. Dieses dann mit der flüssigen Sahne verrühren. Sofortgelatine mit dem Puderzucker mischen. Die Sahne schlagen und währenddessen die Puderzuckermischung langsam einrieseln lassen. Die fertige Sahne auf dem Schokoboden grob verteilen. Dabei aufpassen, dass die Sahne nicht am Rand herunterrutscht. Es darf ruhig etwas rustikal aussehen. Nun sollte die Sahne etwas fester werden dürfen. Dazu am Besten den Kuchen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, etwas trocken tupfen und vom grün befreien. Die Erdbeeren der Länge nach in Schreiben schneiden. Wie dick, dass überlassen wir ganz euch. Unsere Schreiben waren ca. 4 mm dick. Ist die Sahne etwas fester, können wir die Erdbeerscheiben auflegen. Dabei beginnen wir am äußeren Ring und arbeiten uns dachziegelartig in die Mitte vor. Fertig!


Hinweise

Um die Torte zu schneiden, solltet ihr ein wirklich scharfes Tortenmesser benutzen, da es sonst sehr leicht passiert, dass die Erdbeerscheiben verrutschen. Die Erdbeerscheiben sollten nach Möglichkeit so frisch wie möglich vor dem Verzehr aufgelegt werden. Bereits nach einem halben Tag machen sie keine glänzende Figur mehr. Wir haben die Erdbeeren ca. 2 Stunden vor dem Essen aufgelegt. Für den Schokoladenkuchen könnt ihr selbstverständlich auch Vollmilchschokolade oder weißen Zucker verwenden. Allerdings könnte es sein, dass der Boden etwas süßer wird. Solltet ihr noch Fragen haben, dann her damit. Einzig die Frage nach den Kalorien beantworten wir nicht. Wir haben die Torte einfach nur genossen!!!

Viel Spaß beim Nachkleckern!!!

Freitag, 1. Mai 2015

Apfelkuchen im Glas

Wir stecken mitten in der Planung zu einer großen Familienfeier. Kuchen darf da natürlich nicht fehlen. Wir waren auf der Suche nach einem Kuchen, den man nicht direkt am Tag der Veranstaltung backen muss, sondern vielleicht auch schon eher. Wir suchten außerdem nach einer Idee, die auf dem Kuchentisch etwas anders ist und quasi zu einem kleinen Hingucker mutiert. Also warum nicht mal Kuchen im Glas ausprobieren.

Was braucht ihr?
  • 210 g Butter
  • 210 g Zucker
  • 3 große Eier
  • 240 g Dinkelmehl
  • 3 Äpfel (ca. 700 g)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Pckg Vanillezucker
  • etwas Öl
  • 6 Gläser (250ml)

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und derweil die Eier mit Zucker und Zitronensaft in einer Schüssel schaumig rühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und dieses Gemisch der schaumigen Masse unterrühren. Zum Schluss die flüssige Butter dem Teig zufügen und kurz verrühren. Die Äpfel waschen, schälen und klein schneiden. In einer weiteren Schüssel mit dem Vanillezucker verrühren. 

Die Gläser mit etwas Öl einpinseln und dann die Äpfel mit dem Teig im Wechsel in die Gläser schichten. Mit Apfel beginnen und mit dem Teig abschließen. Dann die Gläser in auf dem Rost in den Backofen stellen. Bei ca. 160 °C Umluft ca. 35 Minuten backen. Den Kuchen ganz abkühlen lassen und zum Schluss mit Puderzucker bestäuben. Fertig!

Hinweise:

Dieser Kuchen kann auch direkt nach dem Backen im noch heißen Zustand mit deinem passenden Deckel verschlossen werden und ist so mehrere Tage haltbar gemacht. Dazu solltet ihr allerdings die Gläser nicht so voll füllen, bei einer halben Füllmenge könnte dies allerdings gerade noch so funktioniren. Im kalten Zustand wird daraus auch ein Cake to go, perfekt um ihn in der Schule, auf Arbeit oder unterwegs zu vertilgen. Wenn der Kuchen richtig kalt ist, kann man ihn auch versuchen zu stürzen und so zu servieren. Dazu vorsichtig am Rand wenn nötig etwas lösen. Dieses Rezept gelingt selbstverständlich auch mit normalen Weizenmehl. Auch andere Obstsorten, wie beispielsweise Kirschen sind hier denkbar.

Viel Spaß beim Nachkleckern!