Sonntag, 6. Dezember 2015

Cookies

Cookies, typisch Amerikanisch. Nachfolgendes Rezept war eine Inspiration des Kulinarischen Adventskalenders von ars vivendi. Ich habe leichte Veränderungen vorgenommen, da ich eine Zutat im Rezept nicht vertrage und die andere nicht in der Küche hatte. Aber auch diese Variante schmeckt sehr, sehr lecker.


Was braucht ihr?
  • 150 g Süßrahmbutter
  • 140 g brauner Rohrohrzucker
  • 225 g Dinkelmehl
  • 110 g gemahlene Mandeln
  • 1 Pckg Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Schokochunks
  • Schokolade / Zuckerguss

Zubereitung:

Als erstes rührt ihr die Butter zusammen mit dem braunen Zucker und dem Vanillezucker schaumig in einer Schüssel. Die Eier in die Buttermasse schlagen und ebenfalls verrühren. Dann mischt ihr das Mehl mit den Mandeln, dem Backpulver und dem Zimt. Diese Mischung siebt ihr über die Ei-Buttermasse. Nun verrührt ihr dies alles zu einem feuchten aber geschmeidigen Teig. Zum Schluss hebt ihr die Schokochunks unter. Ersatzweise gehen hier auch Schokotröpfchen. Nun nehmt ihr zwei Teelöffel zur Hilfe und kleckst damit kleine "Häufchen" ca. walnussgroß auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Diese müssen jetzt ca. 15 - 20 Minuten bei 150 °C Umluft in den Backofen. Die Cookies aus dem Ofen nehmen, wenn sie beginnen braun zu werden. Abkühlen lassen und gleich genießen oder noch mit Puderzucker bestäuben. Wir haben sie mit Schoko- und Zuckerguss verziert. 

Hinweise:

Das Rezept funktioniert auch mit normaler Butter und herkömmlichen Weizenmehl. Statt gemahlener Mandeln könnt ihr auch gemahlene Haselnüsse verwenden. Den Zimt schmeckt man nach dem Backen nicht all zu stark heraus. Die oben stehenden Zutaten ergeben ca. 2 - 3 Backbleche voller leckerer Cookies.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Samstag, 5. Dezember 2015

Spritzgebäck, einfach

Warum eigentlich immer Plätzchen ausstechen? Wir haben uns mal an Spritzgebäck gewagt und das mit einem einfachen Rezept. Herausgekommen sind wirklich leckere Spritzringe, die rein optisch noch etwas mehr Spritzübung bedürfen, aber geschmacklich wirklich sehr lecker sind.


Was braucht ihr?
  • 150 g Süßrahmbutter
  • 120 g Zucker
  • 140 g Dinkelmehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50g Speisestärke
  • 2 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • Spritzbeutel mit Sterntülle


Zubereitung:

Zunächst schneidet ihr die Vanilleschote der Länge nach auf und schabt vorsichtig das Vanillemark heraus. Dann rührt die weiche Butter mit dem Zucker schaumig. Ihr fügt ein Ei hinzu und nehmt von dem zweiten Ei nur das Eigelb, außerdem kommt jetzt das Vanillemark auch hinzu. Nun alles gut verrühren und zwar so lange, bis das Mark sich in einzelne "Punkte" getrennt hat. Jetzt mischt ihr die gemahlenen Mandeln mit dem Mehl und der Stärke. Diese Mischung hebt ihr dann nach und nach in die Butter-Eimasse hinein. Zu einem glatten, wenn auch leicht klebrigen Teig kneten. Nun den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofenblech spritzen. Ihr könnt spritzen, was ihr wollt, es sollte nur nicht so groß sein. Wir haben uns an Ringen und Streifen versucht. Bitte auch nicht zu flach spritzen, da sonst beim Backen die Maserung des Spritzens verläuft und kaum noch zu erkennen ist. Nun kommt euer Backblech für ca. 15 - 20 Minuten in den Ofen bei 180° C Umluft. Aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und genießen oder noch mit Schokolade verzieren. Fertig!

Hinweise:

Selbstverständlich funktioniert auch dieses Rezept wieder mit herkömmlicher Butter und ganz normalem Weizenmehl. Die oben genannten Zutaten ergaben bei uns ca. zwei gefüllte Backbleche.

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Mittwoch, 2. Dezember 2015

Spitzbuben mit Quittengelee


Ich hab ein Herz für solche kleinen Teilchen. Der Rest der Kleckerfamilie leider nicht so. Aber zum Vorlesetag in diesem Jahr habe ich von den Grundschülern unseres Dorfes selbstgemachtes Quittengelee geschenkt bekommen. Nun dachte ich an diese kleinen Plätzchen, die mit Marmelade oder Gelee glänzen. Hier ist meine Variante, die furchtbar lecker war. Ja war, alles schon alle. Muss ich unbedingt vor Weihnachten noch zwei- oder dreimal backen.


Was braucht ihr?
  • 125 g Süßrahmbutter
  • 125 g Rohrohrzucker
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Quittengelee
  • Puderzucker

Zubereitung:

Zuerst das Mehl mit dem Zucker mischen, Butter zufügen und Eigelb dazu. Mit einer Gabel leicht "vorkneten", dann gibt es nicht so eine Kleckerei mit den Händen. Dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie packen und nicht länger als 30 Minuten in den Kühlschrank. Danach noch einmal kurz durchkneten. Der Teig wird beim Rollen leider rissig, also vorsichtig rollen bzw. den Teig am besten zwischen zwei Backpapierblättern ausrollen. Eine Herzform als Ausstecher benutzen und so viele wie möglich ausstechen. Die Hälfte der ausgestochenen Herzen mittig mit einem viel kleineren Herzausstecher ausstechen. Nun die Teigplätzchen bei 170 °C Umluft im Backofen ca 10 - 15 Minuten backen, bis sie langsam Farbe bekommen. Auskühlen lassen. Die erkalteten als zweites ausgestochenen Herzplätzchen mit Puderzucker bestreuen, da sie nachher oben auf liegen sollen. Das Quittengelee im Topf so erwärmen, bis es flüssig wird. Die zuerst ausgestochenen Herzen damit bestreichen und die mit Puderzucker bestäubten Herzchen vorsichtig drauflegen. Fertig!!

Hinweise:

Die Plätzchen schmecken auch super lecker ganz ohne Marmelade oder Gelee als einfache Variante. Das Rezept funktioniert auch mit normaler Butter und normalem weißen Zucker genauso mit Weizenmehl. Ihr dürft auch gern jede andere Sorte Gelee für die Spitzbuben benutzen. Die oben genannten Zutaten ergeben ca. 30 - 40 einfache Plätzchen bzw. ca. 15 - 20 Spitzbuben.

Viel Spaß beim Nachkleckern!




Dienstag, 1. Dezember 2015

Apfel-Zimt-Hügelchen


Kein Schnee in Sicht? Oder doch, da in der Küche liegen Hügelchen unter Schnee. Ok, es ist Puderzucker und die Hügelchen sind eigentlich Apfel-Zimt-Kekse, aber für die winterliche Stimmung sicher nicht abträglich, oder?


Was braucht ihr?
  • 250 g Dinkelmehl
  • 100 g Butter
  • 70 g Zucker
  • 2 Pck Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1/2 Pck Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1-2 Äpfel

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel schäumig rühren. Dann die Eier hinzugeben und erneut gut rühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und der Masse beigeben. Nun alles zu einem schönen glatten Teig verarbeiten. Die Konsistenz ist ähnlich einem festeren Rührteig. Nun die Äpfel schälen, entkernen und klein würfeln. Die Äpfel und nach Belieben den Zimt unter den Teig rühren. Einen Esslöffel nehmen und ca. halbvoll mit Teig machen. Diese kleinen Portionen dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Vielleicht etwas andrücken. Die kleinen Kleckse kommen nun für ca. 10 bis 15 Minuten bei 200 °C Umluft in den Backofen. Wenn sie goldbraun gebacken sind, aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen und fertig!

Hinweise:

Je nachdem, wie "apfelig" ihr diese Kekse genießen möchtet, fügt ihr dem Teig einen oder eben zwei Äpfel hinzu. Genauso verhält es sich mit dem Zimt. Das Rezept funktioniert auch ohne diesen. Außerdem dürft ihr gern normales Weizenmehl verwenden. Die oben angegebenen Zutaten ergeben ca. 25 Stück. Frisch vom Backtag schmecken sie uns am besten. Am nächsten Tag hat die Feuchtigkeit des Apfels die Hügelchen schon etwas weich gemacht. Dann schmecken sie eher, wie kleine Apfelkuchenteilchen. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Montag, 30. November 2015

Nutella-Kekse

Nutella gehört nicht zu Weihnachten? Da kennt ihr aber meinen Kleckermann nicht. Nutella geht immer! Am besten mit dem Löffel aus dem Glas. Damit das Nutellaglas auch mal etwas länger gefüllt ist, muss Gebäck her. Also warum nicht Kekse mit Nutella machen.


Was ihr braucht?
  • 300 g Dinkelmehl
  • 200 g Nutella
  • 100 g Süßrahmbutter
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1/2 Pck Backpulver
  • Prise Salz

Zubereitung:

Die Süßrahmbutter sollte weich sein. Zusammen mit dem Zucker schäumig rühren. Dann das Nutella zugeben und erneut gut verrühren. Nun folgt das Ei, welches ebenfalls gut untergerührt wird. In einer extra Schüssel mischt ihr nun das Mehl, den Vanillezucker, das Backpulver und die Prise Salz. Diese Mehlmischung fügt ihr dem Buttergemisch bei und macht daraus einen geschmeidigen, wenn auch noch weichen Teig. Nun solltet ihr versuchen den Teig zu einer Rolle zu formen und diese dann eingehüllt in Frischhaltefolie zwei Stunden im Kühlschrank warten lassen. Dann nehmt ihr die Rolle und schneidet Scheiben davon ab, legt diese auf ein Backblech und backt die Kekse bei ca. 160 °C bei Umluft 15-20 min im Backofen. Auf einem Rost auskühlen lassen, bei Bedarf mit Puderzucker bestäuben und wenn sie kalt sind, einfach genießen!

Hinweise: 

Wir haben mal versucht, den Teig auszurollen und Sterne auszustechen. Das geht zwar, ist aber auch nach der Ruhezeit im Kühlschrank schwierig. Der Teig klebt auch dann noch sehr. Ihr könnt auch kleine Kugeln formen und diese auf das Blech legen. Der Nutellateig verläuft ziemlich gut beim Backen. Deshalb solltet ihr auf genügend Abstand zwischen den Keksen achten. Der Teig gelingt auch wunderbar mir herkömmlicher Butter und normalem Weizenmehl. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Sonntag, 29. November 2015

Zimtkipferl

Einen wunderschönen ersten Advent wünsche ich euch, ihr lieben Kleckerliesen! Wir nehmen diesen besonderen besinnlichen Weihnachtsanfang gleich als Start für unsere diesjährige Plätzchenwoche. Womit wollen wir beginnen? Ganz klar, mit etwas, was Zimt enthält. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber doch ziemlich weihnachtlich. Wir haben versucht die nachfolgenden Zimtkipferl so hübsch wie möglich zu formen. Ein bisschen Übung brauchen wir wohl noch.

Was braucht ihr?

Für den Teig:
  • 180 g Dinkelmehl
  • 110 g Süßrahmbutter
  • 50 g brauner Rohrohrzucker
  • 1 großes Ei
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz
Zum Wenden:
  • ca. 150 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig einen geschmeidigen Teig kneten. Das geht am einfachsten, wenn ihr alles in eine Schüssel gebt und mit einer Gabel das Ei etwas mit den trockenen Zutaten und der Butter verrührt. Dann kommen eure Hände zum Einsatz. Einfach so lange kneten, bis ihr einen glatten Teig habt. Nun den Teig in zwei relativ gleich große Stücke teilen und zwei dünnere Rollen daraus formen. Diese in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 90 Minuten in den Kühlschrank legen. Danach die Rollen in dünne Scheiben schneiden und vorsichtig in Kipferlform bringen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Hörnchen so anordnen, dass sie nicht zu dicht aneinander liegen. Im Backofen bei ca. 160 °C Umluft ca. 15 Minuten backen, bis sie goldig braun sind. Nun den weiteren Zucker mit dem Zimt mischen und die frisch aus dem Ofen geholten Kipferl großzügig darin wenden. Auf einem Ofenrost auskühlen lassen und dann kalt genießen!

Hinweise:

Der Teig gelingt auch wunderbar mit weißem Zucker, mit herkömmlichen Weizenmehl und Butter. Das Hörnchen machen sollten wir noch etwas üben. Wie ihr oben seht, sind unsere Kipferl etwas breiter geraten. Das lag am Verlaufen des Teiges während dem Backen. Also bitte so dünn wie möglich formen. Dem Geschmack tut das allerdings keinen Abbruch und die Bröselichkeit von Kipferl haben sie ebenfalls.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Dienstag, 27. Oktober 2015

Heiße Karamell-Schokolade


Der Herbst ist da! Noch schafft es die Sonne durch die Wolken und wärmt uns am Tag etwas auf. Aber die Tage, in denen es so richtig kalt werden wird, rücken näher. Was liegt da näher, als sich zu hause mit einem leckeren heißen Getränk die Wintergedanken schön zu träumen? Richtig, ich stelle euch mal eine einfache, aber leckere heiße Schokolade für kalte Tage oder Abende vor.


Was braucht ihr?

  • 500 ml Milch
  • 2 EL Karamellsirup
  • 50 g Zartbitterschokolade (70 %)
  • ca. 50 ml Sahne

Zubereitung:

Zuerst erhitzt ihr die Milch zusammen mit dem Karamellsirup in einem Topf. Die Milch muss dazu nicht unbedingt kochen, aber sie sollte ausreichend heiß sein, damit wir im nächsten Schritt die in kleine Stücke gebrochene Schokolade in ihr schmelzen können. Am besten lässt sich die angeschmolzene Schokolade mit einem Schneebesen in der Milch verrühren. Im Prinzip wäre jetzt unsere Karamellschokolade bereits fertig. Aber wir wollen ja auch optisch noch etwas "drauf" legen. Also nehmt ihr in etwa 50 ml Sahne und schlagt diese fest. Nun füllt ihr die heiße Schokolade in ein Glas oder in eine Tasse eurer Wahl und hebt mit einem Löffel die Sahne oben auf. Ein paar Tropfen Karamellsirup runden das Ganze noch ab. Lasst es euch schmecken!

Hinweise:

Wenn ihr Vollmilchschokolade oder Schokolade bis 50 % verwendet, solltet ihr darauf achten, dass die Schokolade süßer wird. Besser ist es dann, erst einmal weniger Karamellsirup zu benutzen. Die Sahne solltet ihr nicht süßen, wenn ihr als Topping Karamellsirup verwendet. Möchtet ihr den Sirup nicht oben auf, dann dürft ihr gern mit etwas Puderzucker der Sahne zu Leibe rücken. Aber hier Vorsicht, zu viel mach die Schokolade ebenfalls wieder süßer. Die oben angegebenen Zutaten sind ausreichend für zwei Kleckerliesen.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Donnerstag, 24. September 2015

Birnen-Nusskuchen


Ich mag Birnen. Und ihr? Also kommt die Birne jetzt in bzw. auf einen Kuchen. Auf welchen denn am besten? Wie wäre es mit einem Nusskuchen? Ja, das könnte passen und tut es auch tatsächlich. Also ran an die Backutensilien und los geht es, denn lange braucht der Kuchen auch nicht.

Was braucht ihr?

  • 1 - 1,5 kg Birnen, fest
  • Saft einer Zitrone 
  • etwas Wasser
  • 250 g Butter
  • 200 g Rohrohrzucker
  • 2 Pckg Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 4 Eier
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Pckg Backpulver
  • 100 g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:

Als erstes kümmern wir uns um die Birnen. Die werden geschält, halbiert (notfalls noch geviertelt) und vom Kerngehäuse befreit. Den Zitronensaft vermischt ihr mit etwas Wasser und legt die Birnenstücke da hinein. Das hilft, damit die Birnen nicht zu sehr braun werden, bevor sie auf dem Kuchenteig liegen. Dann rührt ihr die Butter, mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig. Nach und nach fügt ihr dann die Eier hinzu. Als letztes hebt ihr das Mehl, das Backpulver und die gemahlenen Haselnüsse unter die Masse und erhalten einen relativ festen Teig, der aber nicht all zu sehr kleben sollte. Nun legt ihr ein Backbleck mit Backpapier aus oder fettet es gut ein und streicht den Teig nicht all zu dich und gleichmäßig darauf. Nun nehmt ihr die Birnenstücke aus dem Zitronenwasser und schneidet auf der oberen Seite (Schalenseite) mehrmals die Frucht ein. Dann legt ihr die Stücken mit der eingeschnittenen Seite nach oben auf den Teig und drückt diesen leicht an. Und dann ab in den Backofen bei 180 °C Umluft und ca. 25 - 30 Minuten backen. Nach dem Backen den Kuchen abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. 

Hinweise:

Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch mit weißem Zucker und mit normalem Weizenmehl. Ich finde aber, der Rohrohrzucker und das Dinkelmehl machen den Kuchen aromatischer. Gut vorstellbar, dass man diesen Kuchen auch in einen Glaskuchen verwandeln kann. Sollte mal etwas übrig sein, dann lässt sich der Kuchen wunderbar auch einfrieren. Mit etwas Zimt wird es sicher noch etwas weihnachtlich. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Donnerstag, 17. September 2015

Good Morning, Pomegranate!

Guten Morgen ihr Lieben, mal wieder Lust auf einen Smoothie? Neue Zusammensetzungen sind nicht schwierig, aber sie sollten auf jeden Fall auch schmecken. Da liegt der so genannte Hase im Pfeffer, manchmal schmecken meine Kreationen etwas merkwürdig. Die stelle ich euch dann selbstverständlich nicht vor. Aber die nachfolgende Kreation war doch wieder sehr trinkenswert.

Was braucht ihr?

  • 1 reife Mango
  • 1 Granatapfel
  • 1 Limette
  • 150 ml Wasser


Zubereitung:

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern trennen, etwas kleiner schneiden und ab in den Mixer (ersatzweise tut es auch eine hohe Schüssel mit Pürierstab, ihr wisst Bescheid!). Den Granatapfel halbieren und die Kerne mit einem Löffel herauslösen und dann zu der Mango geben. Die Limette auspressen und den Saft zusammen mit dem Wasser als Letztes noch in den Mixer geben. Höchste Stufe alles vermixen und fertig!

Hinweise:

Mein Granatapfel war noch nicht zu 100% reif, daher ist der Smoothie farblich sehr hellgelb, was allerdings auch an der Mango liegt, die ist doch sehr dominant. Allerdings nicht im Geschmack, der ist eine richtig gute Mischung. Wer es dickflüssiger mag, nimmt einfach etwas weniger Wasser und wer es lieber flüssiger mag eben mehr. 

Viel Spaß beim Nachkleckern! 

Dienstag, 1. September 2015

Pflaumenschnitte, einfach

Im Garten steht ein Pflaumenbaum, der trägt ziemlich schwer und so habe ich mich entschlossen, ihn um einige wenige Früchte zu erleichtern. Kurz überlegt, was mach ich denn jetzt daraus und schon war der Kuchen im Ofen. So schnell kann das manchmal gehen. Das nachfolgende Rezept ist einfach, aber darum auch schnell mal zubereitet, wenn man eigentlich keinen Kuchen machen wollte.

Was braucht ihr?
  • ein Backblech (ca. 30x40)
  • ca. 800 g Pflaumen
  • 250 g weiche Butter
  • 250 g braunen Rohrohrzucker
  • 2 Pckg Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 400 g Mehl
  • 1 Pckg Backpulver
  • 5 Eier
  • Zimtzucker nach Bedarf

Zubereitung:

Die Pflaumen waschen, halbieren und entkernen. Dann die Butter in einer Schüssel mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Salz schäumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und ebenfalls hinzufügen. Alles kurz verrühren, bis alle trockenen Zutaten feucht sind. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und glatt streichen. Die Pflaumenhälften mit der Schnittfläche nach unten in den Teig drücken. Nun das Blech bei ca. 160 °C Umluft im Backofen etwa 30 - 35 Minuten backen. Sollte der Kuchen oben auf schon zu braun werden, einfach mit Backpapier abdecken. Danach den Kuchen aus dem Ofen nehmen und sofort mit Zimtzucker bestreuen. Fertig!

Hinweise:

Dieses Rezept funktioniert auch ganz wunderbar mit weißem Zucker oder Margarine. Die Pflaumen könnt ihr nur leicht andrücken, so wie ich es gemacht habe, oder etwas fester, dann versinken die Pflaumen mehr im Kuchen. Gut vorstellbar, dass man diesem Teig auch gern Kirschen, Aprikosen oder Pfirsiche zugeben kann. Einfach mal ausprobieren und vielleicht dann im Kommentar einen Hinweis da lassen!


Viel Spaß beim Nachkleckern!


Mittwoch, 26. August 2015

Kaktusfeige-Joghurt-Drink

Lust auf Kaktusfeige? Was? Ihr habt die noch nie gegessen? Dann wird es aber höchste Zeit. Vielleicht seid ihr skeptisch, ob sie euch schmecken wird. Nun sofern ihr ab und an eine Birne esst oder auch Melone, dann könnte die Kaktusfeige sehr wohl etwas für euch sein. Ich zeige euch mal einen ganz einfachen aber leckeren Joghurtdrink.


Was braucht ihr?

  • 200 g Joghurt (1,5%)
  • 2 Kaktusfeigen
  • 1 EL Ahornsirup


Zubereitung:

Zu erst nehmt ihr die Kaktusfeigen vorsichtig in die Hand und halbiert sie. Passt dabei auf die Stachel und Stachelchen auf, auch wenn diese eigentlich schon bevor ihr sie gekauft habt, entfernt worden sind. Es halten sich meist immer noch besonders kleine Stachelchen sehr hartnäckig. Das Fruchtfleisch holt ihr nun mit einem Löffel heraus, ähnlich wie bei einer Kiwi. Die Kerne könntet ihr mitessen, müsst ihr aber nicht. In ein hohes Rührgefäß geben, den Joghurt und den Ahornsirup hinzufügen und alles mit dem Pürierstab vermischen. Nun diese flüssige Joghurtmasse durch ein Sieb schütten und genießen!!!

Hinweise:

Kauft nur Kaktusfeigen, die weich sind, harte Früchte reifen nicht nach! Ihr könnt den Drink auch mit den Kernen trinken, aber mir waren das eindeutig zu viele Kerne, darum das Sieb. Bitte verzehrt den Drink sofort, nicht länger stehen lassen. Der Drink wird sonst zu einer ziemlich dicken Masse, geschmacklich tut das aber eigentlich nichts. Sieht aber unschön aus. Natürlich dürft ihr auch Joghurt mit mehr Fettanteil verwenden. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Mittwoch, 1. Juli 2015

Stachelbeer-Johanisbeer-Crumble

Kuchen ohne Boden und aus einer Auflaufform? Klar, in England heißt das Crumble und wir haben unseren Garten geplündert und unser Crumble mit Stachelbeeren und Johannisbeeren gemacht. 

Was braucht ihr?
  • 150 g Stachelbeeren
  • 150 g Johannisbeeren
  • 125 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
  • 65 g Butter
  • 100 g braunen Rohrohrzucker
  • 5 g Backpulver

Zubereitung:

Stachelbeeren und Johannisbeeren waschen und abputzen. Die Früchte mit ca. 35 g Rohrohrzucker vermischen und in eine ofenfeste Form geben. Nun das Mehl, den restlichen Rohrohrzucker, das Backpulver und die Butter zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Diesen dann über die Früchte geben, so dass dieser mit den Streuseln bedeckt ist. Nun das Ganze bei 150 °C Umluft für ca. 40 Minuten im Backofen backen. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Fertig!


Hinweise:

Die Streusel gelingen sowohl mit Weizen- als auch mit Dinkelmehl. Ihr könnt auch weißen Zucker benutzen, wenn euch dieser lieber ist. Man kann das Crumble so essen oder einfach mit Sahne oder Eis (Vanille, oder wie auf dem Bild mit Schokoeis) servieren. Es sollte allerdings nicht all zu lange kalt stehen, da die Streusel dann beginnen durch zu weichen. Das Crumble könnte auch mit Erdbeeren oder Kirschen gemacht werden. Die oben angegebenen Zutaten ergeben ca. 4 kleine Portionen. Wir haben eine kleine ovale Auflaufform benutzt (24x15 cm).

Viel Spaß beim Nachkleckern!
 

Montag, 29. Juni 2015

Lachs Quiche

Wir haben uns mal an einer Quiche probiert. Da Lachs und Brokkoli zu unseren Lieblingskleckereien zählen, haben wir diese gleich mal mit hinzugefügt.

Was braucht ihr?
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g weiche Butter
  • 250 g Lachs (frisch oder TK)
  • 300 - 350 g Brokkoli
  • 10 Cocktailtomaten
  • 5 EL Wasser
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz
  • 150 g Frischkäse
  • 200 g Schmand
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Aus dem Mehl, der Butter, dem Salz und dem Wasser einen glatten Teig kneten und diesen dann für ca. 30 Minuten kalt stellen. Bei frischem Brokkoli, die Röschen kurz kochen, damit sie etwas weicher sind. Bei gefrostetem Brokkoli die Röschen auftauen. Den frischen oder aufgetauten Lachs in dünne Streifen schneiden. Die Eier mit dem Frischkäse und dem Schmand verrühren. Diese Eimasse mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen und abschmecken. Den Teig erneut kurz durchkneten und ausrollen. Eine gefettete Quiche-Form damit auslegen. Dabei den Rand fest andrücken und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Nun die Brokkoliröschen, den Lachs und die halbierten Cocktailtomaten auf dem Teig verteilen. Als nächstes die Ei-Frischkäse-Mischung darüber gießen. Im Backofen bei 170 °C Umluft ca. 45 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten und die Quiche darin ca. 10 Minuten ruhen lassen. Heraus nehmen, in Stücke schneiden und servieren!


Hinweise:

Dieses Rezept funktioniert sicher auch mit ganz normalem Weizenmehl, allerdings solltet ihr dann die Flüssigkeit etwas heruntersetzen sprich weniger Ei, Frischkäse und Schmand benutzen. Ihr könnt den Lachs auch komplett weglassen, wenn ihr keinen Fisch mögt. Einfach ein paar mehr Brokkoliröschen hinein und es schmeckt genauso gut. Frischkäse ist in normaler oder auch in Kräutervariante gut geeignet. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Montag, 15. Juni 2015

Good Morning, Mr. Peach!

Smoothie-Liebe oder so! Wir und Smoothies, dass ist wie Sonne und ganz doll warm. Heute morgen stelle ich euch wieder einen einfachen aber total leckeren Fruchtkameraden vor.

Pfirsich-Mango-Bananen-Smoothie

Was braucht ihr?
  • 3 Bergpfirsiche
  • 1 Mango
  • 1 Banane
  • 50 ml Wasser

Zubereitung:

Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern befreien und in grobe Stücke schneiden. Banane schälen und ebenfalls grob schneiden. Die Pfirsiche vom Kern befreien, wer es lieber ohne Schale mag, kann diese noch vorsichtig abziehen. Pfirsiche achteln und dann alle Fruchtstücke, auch die Mango und die Banane in den Standmixer, ersatzweise tut es auch eine Rührschüssel und ein Pürierstab. Wasser dazu geben und alles gut vermixen. Fertig!

Hinweise:

Bitte verwendet ausschließlich reife Früchte, dann hat er einen wirklich tollen fruchtigen Geschmack. Wir haben für unseren Smoothie übrigens geschälte Pfirsiche verwendet. Es ist durchaus möglich auch "normale" Pfirsiche zu verwenden. Dann aber bitte höchstens zwei Stück. Die oben angegebenen Zutaten ergebe einen etwas größeren Smoothie oder zwei kleine. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Samstag, 13. Juni 2015

Erdbeer-Trauben-Smoothie

Wir befinden uns im Endspurt der Erdbeerwoche! Also brauchen wir noch mal ein bisschen Erdbeerpower! Wie, wenn nicht als Smoothie...

Was braucht ihr?
  • 200 g Erdbeeren
  • 150 g Trauben, weiß
  • 1/2 Banane, reif

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und halbieren. Trauben waschen. Banane schälen und in grobe Stücke schneiden. Alle Früchte zusammen in den Mixer, Smoothiemaker oder Rührschüssel mit Pürierstab geben und mixen. Fertig!

Hinweise:

Gern noch ein paar Erdbeeren und Weintrauben zur Garnierung zur Seite legen. Auf die Banane kann verzichten, wer es lieber etwas säuerlicher mag. Wir haben für unseren Smoothie weiße kernlose Trauben verwendet. Aus den oben genannten Zutaten ergibt sich ein Smoothie von ca. 400 ml.

Viel Spaß beim Nachkleckern!
 

Donnerstag, 11. Juni 2015

Strawberry Colada, alkoholfrei

Wir mixen so gern, aber am liebsten ohne Alkohol. Zur Erdbeerzeit haben wir einfach mal versucht einen Colada zu mixen, der vom Geschmack her auch noch nach Erdbeeren schmeckt. Für Kinder ist das auf jeden Fall der Renner, wenn auch ziemlich sattmachend. ;)

Was braucht ihr?
  • 150 g Erdbeeren
  • 8 cl Kokosmilch
  • 8 cl Ananassaft
  • 2 cl Erdbeersirup
  • 2 cl Sahne

Zubereitung:

Zuerst solltet ihr die Erdbeeren waschen und vom Grün befreien, grob in Stücke schneiden und zusammen mit der Kokosmilch pürieren. Das Erdbeerpüree in einen Shaker geben, dem ihr alle weiteren Zutaten zufügt. Einen Eiswürfel dazu und dann kurz und kräftig shaken. Den Strawberry Colada in ein Glas abseien und mit ein oder mehreren Erdbeeren dekorieren. Fertig!

Hinweise:

Solltet ihr keinen Erdbeersirup zur Hand haben, könnt ihr ihn auch weglassen. Besonders wenn die Erdbeeren richtig süß sind, tut das dem Geschmack nicht weh. Auch die Sahne könntet ihr weglassen und schon wäre der Strawberry Colada vegan. Für Erwachsene wäre es auch durchaus denkbar, dass ihr noch 2 - 4 cl weißen Rum zufügt und somit eine alkoholische Colada hättet. Dieser Cocktail ist trotz aller Hinweise auf jeden Fall sehr lecker, allerdings auch mächtig.

Viel Spaß beim Nachkleckern!


Mittwoch, 10. Juni 2015

Marmorkuchen mit Erdbeeren im Glas

Erdbeerkuchen im Glas? Klar, warum nicht mal einen Marmorkuchen mit Erdbeeren kombinieren. Schmeckt lecker und vor allem ist es dank des Glases auch noch dekorativ und länger haltbar, wenn ihr das wollt bzw. aushalten könnt. ;)

Was braucht ihr?
  • mind. 150 g Erdbeeren
  • 250 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 100 ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 EL Kakao zum Backen
  • 1/2 Pckg Backpulver
  • ca. 5 - 7 Gläser à 250ml

Zubereitung:

Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und grob oder in kleine Stücke schneiden. Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Nacheinander die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch der Butter-Zucker-Eimischung zufügen und zu einem glatten Teig verrühren, aber bitte nur, bis alle trockenen Zutaten feucht sind. Den fertigen Teig in zwei gleiche Teile teilen. Einem dieser Teile den Kakao zufügen und kurz verrühren. Nun die Gläser einfetten und den hellen Teig als erstes hineinfüllen. Nun ein paar Erdbeeren dazu und darauf den dunklen Teig geben. Wenn ihr die Gläser verschließen wollt nach dem Backen, dann bitte nicht mehr als zwei Drittel füllen. Der Teig geht sehr stark auf. Die Gläser in den Ofen stellen und bei 150 °C Umluft ca. 30 - 35 Minuten backen. Am besten mit der Stäbchenprobe nach 30 Minuten überprüfen. Ist der Kuchen fertig, dann direkt aus dem Ofen nehmen und gleich verschließen, wenn ihr ihn haltbar machen wollt. Ansonsten einfach kalt werden lassen und genießen!

Hinweise:

Ihr könnt statt Erdbeeren sicher auch andere Früchte benutzen. Die Erdbeeren nicht zuckern, bevor ihr sie dem Teig zugebt. Die oben angegeben Zutaten ergeben ca. 5 gut gefüllte Gläser, die sich nicht verschließen lassen. Wenn ihr sie verschließen wollt oder müsst, dann werden es sicher 6 - 7 Gläser.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Dienstag, 9. Juni 2015

Erdbeer-Grütze, einfach

Alles Grütze oder so? Schon als Kind hat die große Kleckerliese gern Fruchtgrütze mit Vanillesoße oder Vanilleeis gegessen. Warum im Alter mit dieser Tradition brechen. Eine einfache Erdbeergrütze musste her. 

Was braucht ihr?
  • 500 g Erdbeeren
  • 100 ml Apfelsaft
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 TL Speisestärke (gehäuft)

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und in grobe Stücke schneiden. Ca. 200 g Erdbeerstücke in eine Schüssel geben oder auf Dessertgläser gleichmäßig am Boden verteilen. Ca. 300 g Erdbeeren mit 50 ml Apfelsaft zu einem dünneren Püree verarbeiten. Die halbe Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und vorsichtig das Vanillemark herausschaben. Das Mark und die pürierten Erdbeeren zusammen in einem Topf geben und auf den Herd stellen. 50 ml Apfelsaft mit der Speisestärke mischen und in die kochende Erdbeermasse geben. Gut rühren und noch einmal aufkochen lassen. Die Masse vom Herd nehmen und in die Schüssel mit den Erdbeeren füllen oder auf die Dessertgläser verteilen. Nun muss die Grütze kalt werden. Dazu am besten auskühlen lassen und später noch etwas in den Kühlschrank stellen, vielleicht auch über Nacht. Zum Servieren mit Vanillesoße oder Vanilleeis vollenden.

Hinweis:

Wenn ihr weniger süße Erdbeeren benutzt, wird die Grütze säuerlich. Ihr könnt dem Erdbeerpüree beim Erhitzen einfach etwas Honig zugeben, damit es etwas süßer wird. Solltet ihr die Grütze fester mögen, dann nehmt bitte gleich 3 TL Speisestärke, unsere Variante könnte euch zu "flüssig" sein. Je nachdem, wie viel ihr von der Grütze mit Vanillesoße oder Vanilleeis kombinieren möchtet, reichen die oben genannten Zutaten für ca. 4 Personen. 

Viel Spaß beim Nachkleckern!!!

Montag, 8. Juni 2015

Good Morning, Strawberry!

Erdbeer-Frühstücksshake

Wir lieben Erdbeeren! Am liebsten sitzen wir mitten im Erdbeerfeld und pflücken die kleinen und großen roten Früchte. Also warum nicht einmal eine Themenwoche zu unserem derzeitigen Lieblingsobst machen? Die Erdbeerwoche eröffnet ein leckerer und dazu einfach zu machender Trunk zum Frühstück. 

Was braucht ihr?
  • 250 g Erdbeeren
  • 100 g Joghurt
  • 1 EL Haferflocken, fein (gehäuft)
  • 1 - 2 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien, in kleine Stücke schneiden und in den Standmixer geben. Wie immer ist auch eine Schüssel möglich, wenn ihr nur einen Pürierstab zur Verwendung habt. Joghurt, Haferflocken und Ahornsirup mit hinein geben. Alles gut vermixen bzw. pürieren. Fertig!

Hinweise:

Wenn ihr sehr reife und süße Erdbeeren habt, dann bitte benutzt nur einen Esslöffel Ahornsirup. Wer diesen nicht mag, kann ihn auch ganz weglassen. Oder vielleicht ersetzt ihr den Sirup durch Honig. Statt des normalen Joghurts wäre auch Sojamilch oder Sojajoghurt als vegane Variation denkbar. Die oben genannten Zutaten ergeben ca. 400 ml Frühstückstrunk. Zur Dekoration könnt ihr gern noch ein oder zwei Erdbeeren pürieren und sie oben auf geben. Ein schöner Farbkontrast, wie wir finden.

Viel Spaß beim Nachkleckern!!!

Donnerstag, 28. Mai 2015

Optimist

Hallo ihr lieben Kleckerliesen, ich hab mich jetzt entschieden, dass ich künftig unseren Smoothies einen Namen geben werde. Schließlich klingt Erdbeer-Sharon-Mango-Smoothie für mich nicht so berauschend. Aber wenn ich sage, ich nenne meinen heutigen Smoothie einfach mal Optimist, weil ich momentan viel Optimismus brauche, dann macht das doch gleich viel neugieriger, oder?

Was braucht ihr?
  • 1 Sharonfrucht
  • 1/2 Mango
  • ca. 100 g Erdbeeren
  • 50-100 ml Apfelsaft

Zubereitung

Zu erst die Mango und die Sharonfrucht schälen und dann das Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Die Erdbeeren waschen, vom grün entfernen und ebenfalls locker klein schneiden. Die Fruchtstücke zusammen mit dem Apfelsaft in den Mixer oder gegebenenfalls auch in eine Rührschüssel und mit dem Pürierstab zu einem Smoothie verarbeiten. Fertig!

Hinweise

Wer es etwas dickflüssiger mag, nimmt am besten nur max. 50 ml Apfelsaft. Da der Apfelsaft eine ziemlich starke Note hat, wäre es auch denkbar, ihn durch Wasser zu ersetzen. Die Zutaten ergeben am Ende ca. 400 ml Smoothie.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Dienstag, 19. Mai 2015

Morgenmuffel

Keine Sorge, ich verrate hier kein Rezept, wie ihr einen Morgenmuffel backt, den habt ihr vielleicht schon zu hause oder seid gar selbst einer. Aber ich möchte euch einen Smoothie vorstellen, der mit seiner säuerlichen Note jeden Morgenmuffel zu diversen Mundmuskelübungen verleiten wird. Sauer macht lustig, oder so...

 
Was braucht ihr?
  • 1 reife Mango
  • 1 reife Banane
  • Saft von 2 kleinen Zitronen

Zubereitung:

Mango und Banane schälen. Das Fruchtfleisch der Mango vom Kern befreien. Mango und Banane klein schneiden. Zitronen auspressen. Alles zusammen in den Standmixer oder in eine Schüssel und mit dem Pürierstab zum Smoothie verarbeiten. Fertig!

Hinweise:

Solltet ihr relativ große Zitronen nehmen, dann presst erst einmal nur 1 und 1/2 Zitrone aus. Wenn euch die säuerliche Note noch zu wenig erscheint, dann kann da ruhig noch der Saft der anderen 1/2 Zitrone mit hinein. Bitte verwendet nur reife Früchte. Die Banane wirkt der Zitrone leicht entgegen. Wenn sie noch nicht richtig reif ist, dann benötigt ihr vielleicht auch nur den Saft einer Zitrone.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Mittwoch, 6. Mai 2015

Erdbeertorte

Wir lieben Erdbeeren! Im Smoothie, mit Milch, einfach pur, im Eis und eben auch im oder auf dem Kuchen. Letztes Wochenende gab es in der Kleckerbissen-Küche etwas zu feiern und die große Kleckerliese hat sich kurzerhand ihren Geburtstagskuchen selbst gebacken. Damit ihr nicht nur von den Bildern gleich etwas Appetit auf diese Erdbeerkleckerei verspürt, findet ihr selbstverständlich wie immer auch das Rezept dazu.

Was braucht ihr?

Für den Boden:
  • 125 g Mehl
  • 120 g Butter
  • 170 g brauner Rohrohrzucker
  • 125 ml Wasser
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 1 Pckg Vanillezucker
  • 1 EL Schmand
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao (z. Backen)
  • 1 Ei
Für den Belag:
  • ca. 500 g Erdbeeren
  • 400 ml Schlagsahne
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 EL Puderzucker
  • 5 TL Sofortgelatine (Pulver)

Zubereitung

Zu erst bereiten wir den Boden zu. Dazu nehmt ihr einen Topf und füllt ihn mit dem Wasser, dem Schmand, dem Vanillezucker und dem Zucker. Mit dem Schneebesen kurz verrühren und auf kleiner Stufe auf dem Herd erhitzen. Dann die Butter in kleinere Würfel schneiden und die Schokolade grob zerbrechen. Diese zwei Dinge nun dem Topf hinzufügen und dabei immer wieder rühren. Wenn sich alles gut mit einander vermischt und aufgelöst hat, den Kakao unterrühren. Den Topf vom Herd nehmen und die flüssige Schokomasse in eine Rührschüssel füllen. Das sollte nun mind. 20 Minuten abkühlen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Wenn die Schokomasse etwas abgekühlt ist, das Ei mit dem Handrührgerät unterschlagen. Dabei dürfen sich gern kleine Blasen an der Oberfläche bilden. Zum Schluss noch die Mehlmischung am besten Löffelweise unterrühren und die immernoch flüssige Masse in eine Springform (ca. 28 cm) füllen. Der Kuchen muss jetzt bei 170 °C Umluft ca. 45 Minuten im Ofen backen. Nach ca. 30 Minuten sollte nachgeschaut werden, ob der Teig nicht zu dunkel wird. Notfalls dann mit Backpapier abdecken. Nach der Zeit mit der Stäbchenprobe schauen, ob der Kuchen durch ist. Der Boden sollte für die nächste Verarbeitung unbedingt komplett ausgekühlt sein. Am besten schon am Vortag backen und in der Tortenbox aufbewahren. 

Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und vorsichtig das Vanillemark herausschaben. Dieses dann mit der flüssigen Sahne verrühren. Sofortgelatine mit dem Puderzucker mischen. Die Sahne schlagen und währenddessen die Puderzuckermischung langsam einrieseln lassen. Die fertige Sahne auf dem Schokoboden grob verteilen. Dabei aufpassen, dass die Sahne nicht am Rand herunterrutscht. Es darf ruhig etwas rustikal aussehen. Nun sollte die Sahne etwas fester werden dürfen. Dazu am Besten den Kuchen für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, etwas trocken tupfen und vom grün befreien. Die Erdbeeren der Länge nach in Schreiben schneiden. Wie dick, dass überlassen wir ganz euch. Unsere Schreiben waren ca. 4 mm dick. Ist die Sahne etwas fester, können wir die Erdbeerscheiben auflegen. Dabei beginnen wir am äußeren Ring und arbeiten uns dachziegelartig in die Mitte vor. Fertig!


Hinweise

Um die Torte zu schneiden, solltet ihr ein wirklich scharfes Tortenmesser benutzen, da es sonst sehr leicht passiert, dass die Erdbeerscheiben verrutschen. Die Erdbeerscheiben sollten nach Möglichkeit so frisch wie möglich vor dem Verzehr aufgelegt werden. Bereits nach einem halben Tag machen sie keine glänzende Figur mehr. Wir haben die Erdbeeren ca. 2 Stunden vor dem Essen aufgelegt. Für den Schokoladenkuchen könnt ihr selbstverständlich auch Vollmilchschokolade oder weißen Zucker verwenden. Allerdings könnte es sein, dass der Boden etwas süßer wird. Solltet ihr noch Fragen haben, dann her damit. Einzig die Frage nach den Kalorien beantworten wir nicht. Wir haben die Torte einfach nur genossen!!!

Viel Spaß beim Nachkleckern!!!

Freitag, 1. Mai 2015

Apfelkuchen im Glas

Wir stecken mitten in der Planung zu einer großen Familienfeier. Kuchen darf da natürlich nicht fehlen. Wir waren auf der Suche nach einem Kuchen, den man nicht direkt am Tag der Veranstaltung backen muss, sondern vielleicht auch schon eher. Wir suchten außerdem nach einer Idee, die auf dem Kuchentisch etwas anders ist und quasi zu einem kleinen Hingucker mutiert. Also warum nicht mal Kuchen im Glas ausprobieren.

Was braucht ihr?
  • 210 g Butter
  • 210 g Zucker
  • 3 große Eier
  • 240 g Dinkelmehl
  • 3 Äpfel (ca. 700 g)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Pckg Vanillezucker
  • etwas Öl
  • 6 Gläser (250ml)

Zubereitung:

Die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und derweil die Eier mit Zucker und Zitronensaft in einer Schüssel schaumig rühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver mischen und dieses Gemisch der schaumigen Masse unterrühren. Zum Schluss die flüssige Butter dem Teig zufügen und kurz verrühren. Die Äpfel waschen, schälen und klein schneiden. In einer weiteren Schüssel mit dem Vanillezucker verrühren. 

Die Gläser mit etwas Öl einpinseln und dann die Äpfel mit dem Teig im Wechsel in die Gläser schichten. Mit Apfel beginnen und mit dem Teig abschließen. Dann die Gläser in auf dem Rost in den Backofen stellen. Bei ca. 160 °C Umluft ca. 35 Minuten backen. Den Kuchen ganz abkühlen lassen und zum Schluss mit Puderzucker bestäuben. Fertig!

Hinweise:

Dieser Kuchen kann auch direkt nach dem Backen im noch heißen Zustand mit deinem passenden Deckel verschlossen werden und ist so mehrere Tage haltbar gemacht. Dazu solltet ihr allerdings die Gläser nicht so voll füllen, bei einer halben Füllmenge könnte dies allerdings gerade noch so funktioniren. Im kalten Zustand wird daraus auch ein Cake to go, perfekt um ihn in der Schule, auf Arbeit oder unterwegs zu vertilgen. Wenn der Kuchen richtig kalt ist, kann man ihn auch versuchen zu stürzen und so zu servieren. Dazu vorsichtig am Rand wenn nötig etwas lösen. Dieses Rezept gelingt selbstverständlich auch mit normalen Weizenmehl. Auch andere Obstsorten, wie beispielsweise Kirschen sind hier denkbar.

Viel Spaß beim Nachkleckern!

Dienstag, 28. April 2015

Vanillemilchreis mit Mangopüree

Wir hatten mal wieder Lust auf ein süßes fruchtiges Mittagessen. Milchreis ist zwar kein Essen, was jeder gern mag, aber bei uns in der Küche sehr häufig auf dem Teller. Mal ganz klassisch mit Zimtzucker und dann auch mal mit fruchtigen Beilagen.

Was braucht ihr?

  • 500 ml Milch
  • 125 g Milchreis
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Mango o. andere Früchte
  • brauner Rohrohrzucker

Zubereitung:

Zuerst befreit ihr die Vanilleschote von ihrem Mark. Dazu die Schote der Länge nach aufschneiden und das Mark vorsichtig herausschaben. Die Milch mit dem Vanillemark zusammen in einen Topf geben, kurz verrühren und auf dem Herd zum Kochen bringen. Dann den Milchreis hinzufügen und ca. 15 Minuten auf kleinster Stufe köcheln lassen. Ab und zu umrühren, damit nichts anbrennen kann. Danach den Topf vom Herd nehmen, Deckel drauf und noch einmal ca. 15 - 20 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern befreien. Das Fruchtfleisch grob schneiden und mit dem Pürierstab zu Mus verarbeiten. Den Milchreis abschmecken, wenn gewünscht etwas braunen Rohrohrzucker untermengen. Den Milchreis auf einem Teller oder in einer Schüssel anrichten und das Mangopüree oben drauf setzen. Fertig!

Hinweise:

Sollte der Milchreis noch nicht weich genug sein, dann bitte die Quellzeit um 5 Minuten erhöhen. Wenn ihr eine wirklich reife Mango nehmt, dann entfällt der Rohrohrzucker, denn die Süße der Mango dürfte vollkommen ausreichend sein. Wer keine Mango mag, darf selbstverständlich auch andere Früchte dazu ausprobieren. Ganz nach eurem eigenen Geschmack! Oben angegebene Zutaten sind ausreichend für zwei Personen. Das Gericht ist in ca. 40 Minuten fertig auf dem Tisch. Es darf natürlich auch kalt als Dessert gegessen werden.

Viel Spaß beim Nachkleckern!